Gefährliches OZ
 
   

Ich möchte an dieser Stelle aufzeigen welche Gefahren einen in Australien erwarten können. Jedoch soll hier keine Angst sondern das Interesse für diese Tiere geweckt werden. Wenn du einem Tier gegenüber stehst das du nicht kennst, ist es sicherlich falsch  aus Furcht es könnte gefährlich sein zu töten! Was wenn es das Letzte seiner Art war? Ich für meinen Teil möchte mir solch eine Schuld nicht auf die Schultern laden.

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 Erste Hilfe sollte jeder leisten können. Deshalb macht euch gerade vor einem Australienurlaub nochmals mit ihr vertraut. Dennoch sei darauf hin gewiesen das nach jeder Ersten Hilfemaßnahme ein Arzt auf zu suchen ist.

 

Haie.

Die Arten, die am ehesten Menschen in australischen Gewässern angreifen, sind der "Bull Shark" (Grundhai), der weiße Hai und der Tigerhai. 

Es gab tödliche Haiangriffe in australischen Gewässern, aber ein Schwimmer in Australien ertrinkt 50 mal eher, als dass er durch einen Haiangriff stirbt.

Erste Hilfe.

  • In den Meisten Fällen nicht mehr nötig oder möglich, da sich ein Retter niemals selber in Gefahr begeben sollte. Falls doch noch was zu Retten ist, die Blutungen so gut es geht stillen  und noch nicht abgetrennte Gliedmasse fixieren und auf dem schnellsten Weg ins nächste Krankenhaus.

Rodney Fox er wurde im Dez. 1963 von einem Weisen Hai angegriffen, und überlebte wie durch einen Wunder diese Attacke. Doch wurde er nicht wie man vermuten würde daraufhin zu einem Hai Jäger, sondern das Gegenteil war der Fall. Er setzte sich seit dem für den Schutz der Haie ein, da er erkannte, das er sich durch sein Verhalten damals selber zum Opfer gemacht hatte.

 

Rodney wurde damals mit über 400 Stichen genäht

 

 

 

 

 

 

Leistenkrokodile.

Das größte in Australien gefangene Leistenkrokodil war 8,60 Meter lang, aber meistens erreichen sie nicht mehr als fünf Meter Länge.

 Ihr habt so oder so nur wenig Aussicht, eine Begegnung mit einem Krokodil zu überleben. Es ist also nicht ratsam, in einsamen Flüssen oder Sümpfen entlang der nordaustralischen Küste zwischen King Sound, Westaustralien und Hervey Bay, Queensland schwimmen zu gehen. Es gibt im Schnitt jährlich einmal einen Krokodilangriff auf Menschen.

Erste Hilfe.

  • In den Meisten Fällen nicht mehr nötig oder möglich, da sich ein Retter niemals selber in Gefahr begeben sollte. Falls doch noch was zu Retten ist, die Blutungen so gut es geht stillen und noch nicht abgetrennte Gliedmasse fixieren und auf dem schnellsten Weg ins nächste Krankenhaus.

 

Schlangen.

In Australien gibt es mehr tödliche Arten als in irgendeinem anderen Land der Welt. Die schlimmsten drei sind der Taipan, die Tigerotter und die Todesotter. Seit den siebziger Jahren sind jährlich 300 Bissopfer mit Gegengift behandelt worden und zwei bis drei Personen pro Jahr sterben, weil ihnen nicht rechtzeitig ein Gegengift verabreicht werden kann.

Vermeiden von Schlangenbissen:

Die Befolgung einiger einfacher Regeln hilft, Schlangenbisse zu vermeiden:

  • Schlangen in Ruhe lassen

  • nicht versuchen, Schlangen zu fangen

  • in Schlangengebiet Stiefel und lange Hosen tragen

  • niemals ohne vorherige Erkundung in hohle Äste, dichtes Gras, Holzstapel usw. fassen 

  • auf anstatt über Äste steigen und erst auf die andere Seite schauen

  • niemals auf die Vermutung verlassen, eine Schlange sei ungiftig, dies könnte ein Irrtum sein!

Erste Hilfe.

  • obwohl nicht alle Schlangen giftig sind, ist es das Beste, sie alle als gefährlich anzusehen

  • manchmal wurde wenig oder kein Gift injiziert, selbst wenn Biss-Stellen zu sehen sind.

  • mindestens 95% der Bisse geschehen an den Gliedmaßen, ungefähr 75% an den unteren Gliedmaßen

  • das Gift wird ziemlich tief injiziert. Durch das Aufschneiden oder Aussaugen (John Wayne Methode), kann nur wenig Gift entfernt werden, deshalb wird von dieser potentiell gefährlichen Praxis abgeraten 

  • angemessene Erste Hilfe sind ein Druckverband und Ruhigstellung des betroffenen Körperteils

Spinnen.

Von Australiens 1400 bekannten Arten sind die " Funnel-Web" (verbreitet entlang der Ost-Küste) und die "Redback" (in ganz Australien) die Giftigsten. Bis zur Entwicklung von Gegengiften in den Siebzigern waren einige Menschen als Opfer zu beklagen. In letzter Zeit waren Funnel- Web-Bisse selten und es gibt ca. 100 Redback-Bisse pro Jahr, von denen keiner tödliche Folgen hatte.

 

Erste Hilfe.

Funnel Web -Spinnenbisse:

  • Druckverband und Ruhigstellung sollten bei allen Bissen von großen schwarzen Spinnen im Bereich von Sydney angewandt werden, da die durch Funnel Web-Spinnenbisse hervorgerufenen Symptome sich schnell entwickeln und innerhalb von Minuten oder wenigen Stunden zum Tode führen können. Bandagen und Schienen sollten nicht entfernt werden, bis der Patient im Krankenhaus ist.

Red back -Spinnenbisse:

  •  Anwendung von Eispackungen zur örtlichen Schmerzlinderung. Druckverband und Ruhigstellung sind nicht nötig. Die Anwendung von Druckverbänden kann unnötigerweise die Schmerzen verstärken.

Zecke.

Dies ist die giftigste Zecke der Welt, verbreitet in den östlichen Buschgebieten Australiens. Sie ernährt sich von menschlichem Blut und hat bis lang etwa 20 Menschen getötet. Der Speichel dieser Zecke enthält ein Gift, das fortschreitende Lähmungen beim Menschen hervorrufen kann. Es kann auch schwere Allergien auslösen. 

Erste Hilfe.

  • die Zecke mit einer abgerundeten Schere entfernen

  • den Patienten unterstützen, bis ein Gegengift verabreicht werden kann

  • falls der Patient schon krank ist, sollte ein Druckverband mit Ruhigstellung des betroffenen Körperteils angelegt werden , um die Ausbreitung giftigen Speichels zu hemmen 

  • sorgfältig nach weiteren Zecken am Körper suchen

Der Blauring Krake.

Entlang der gesamten Küste verbreitet. Er ist nur einige Zentimeter groß aber sein Maul ist voll von Gift, das Lähmungen hervorrufen und sein Opfer innerhalb von 1-2 Stunden töten kann, wenn es nicht künstlich beatmet wird.

Es gab nur zwei bestätigte Todesfälle im Zusammenhang mit dem Blauberingten Kraken (der tatsächlich braun ist, bis er aggressiv wird) .Die Dunkelziffer dürfte jedoch etwas höher sein. Achtung Kinder fühlen sich von diesen Blauen Ringen sehr angezogen.

Erste Hilfe.

  • das Gift führt zu Muskel- und gelegentlich auch Atemlähmungen

  • der Patient kann bei Bewusstsein, aber bewegungs- und reaktionsunfähig sein

  • Druckverband und Ruhigstellung des betroffenen Körperteils sind angeraten

  • lange künstliche Beatmung kann nötig sein

  • Arzt rufen!

Riesenameise.

Die gefährlichsten Ameisen der Welt. 

Sie sind bis zu 4 cm lang Bild etwa Original Größe mit langen Kiefern, mit denen sie ihre Opfer packen, während sie  zustechen.

Sie sind in ganz Australien verbreitet und ihnen werden drei Todesfälle, zuletzt der eines Landwirtes aus Victoria 1988, zugeschrieben.

Erste Hilfe.

  •  Anwendung von Eispackungen zur örtlichen Schmerzlinderung.

Brennnesselbaum.

 

In den Regenwäldern entlang der australischen Ostküste wachsen drei Arten von stechendem Baum, die große, mit klebrigen Haaren bedeckte Blätter haben. Sie zu berühren verursacht große Schmerzen und Schwellungen in den Achselhöhlen und in der Leistengegend. Die Schmerzen können wochenlang anhalten, führen aber normalerweise nicht zum Tode.

 

Steinfisch .

Wenn du an einem der Strände der nördlichen Hälfte Australiens entlanggeht, kannst du nur hoffen, nicht auf einen Steinfisch zu treten, der auf dem Boden liegt und  mit einem seiner 13 giftigen Rückenstacheln sticht.

Der Steinfisch wie auch der Rotfeuerfisch gehören zur Gattung der Scorpionsfische und sonder das stärkste aller Fischgifte ab.

Erste Hilfe.

  • die betroffene Stelle abreiben oder in heißes Wasser eintauchen, um den Schmerz zu lindern (durch die Hitze gerinnt das Eiweiß und die Ausbreitung des Gifts wird verzögert. Falls kein heißes Wasser zur Verfügung steht geht auch das ausbrennen des Stichs mit einer Zigarette oder so.

  • Krankenhauseinweisung könnte nötig sein, Arzt rufen!

 

Die Seewespe.

In den letzten hundert Jahren hat diese Würfelqualle ungefähr 60 Personen zu Tode gestochen, die zwischen Oktober und Mai in Australiens nördlichen tropischen Gewässern geschwommen sind. Sie sind fast durchsichtig mit klebrigen, stechenden, etwa drei Meter langen Tentakeln. Erfahrene Surfer tragen Nylonstrumpfhosen, wenn sie in Quallenverpestetes Wasser gehen.

Erste Hilfe.

  • so bald wie möglich sollte reichlich Haushaltsessig (niemals Spiritus oder Alkohol) über die auf der Haut verbliebenen Tentakel gegossen werden.

  •  die Tentakel können danach entfernt werden.

Irukandji:

Irukandji Jellyfish Diese winzige Qualle ist nur 1-2 cm groß mit 4 dünnen Tentakeln, die bis zu 100 Zentimeter lang werden können und ist im Wasser fast unsichtbar. Die Irukandji- Qualle wurde in letzter Zeit immer häufiger an Australiens Stränden gesichtet. auch sind einige Experten der Meinung das viele Quallen Attacke der Irukandji anderen Quallen zugeordnet werden da die Irukandji schlicht nicht erkannt wurde.

Symptome:
Nach einer Berührung mit Irukandji- Quallen kann es 20 – 40 Minuten dauern, bis sich die Symptome entwickeln. Ein Stich von diesen Quallen verursacht anfangs ein leichtes Brennen auf der Haut, allgemeine Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Erbrechen und Schweißausbrüche. Der Stich von einigen Quallenarten kann zu extrem hohem Blutdruck führen und lebensgefährlich sein. Betroffene berichten das die Schmerzen auf einer Skala von 0-10 bei  etwa bei 12 einzuordnen sind
 
Erste Hilfe:
Wie bei Seewespe.
 
Im Web gefunden:
 
Erneutes Todesopfer durch Irukandji-Qualle
Wieder ist ein Tourist beim Baden an der australischen Ostküste im Great Barrier Reef ums Leben gekommen.
Der Körper der Irukandji-Qualle misst nur einige Zentimeter im Umfang, ihre Tentakel können jedoch eine Länge von bis zu einem Meter erreichen.
Typische Anzeichen für eine Vergiftung durch die Irukandji-Qualle: extrem starke Schmerzen, Krämpfe, Übelkeit, Angst und Depressionen.
Quelle: www.xeeyo.com

 

 

Bluebottles oder Portugiesische Galeere.

Nicht tödlich, aber eine ernsthafte Sommerplage. 

Diese Quallen verursachen mit ihren langen Tentakeln schmerzhafte Stiche. 

Sie werden manchmal mit starken Winden in Mengen auf die Strände geweht.

Erste Hilfe.

  • entfernen der Tentakel, möglichst mit einer Pinzette

  • Essig ist nicht empfehlenswert

  • möglicherweise ist die Einnahme von Schmerzmitteln nötig, obwohl bei den meisten Stichen Eispackungen oder lokale Betäubungsmittel ausreichen 

Dann gibt es noch!

 Mosquitos, Sandflys (Sandflöhe), Marchflys, Bienen, Wespen, Skorpione, Tausendfüßler, Pferdebremsen und so weiter und so weiter. Wobei die größten Gefahren von  Mosquitos und Sandflys und denen von ihnen übertragenen Krankheiten ausgehen.

Deshalb gilt wer nach seinem Urlaub Krankheitssymptome an sich feststellt der sollte sovort zum Arzt gehen.

Sandflöhe kommen erst in der Dämmerung und fallen dann über ihre Opfer her. (uns passierte das beim Fotografieren einer Beutel Ratte. Über 50 Stiche pro Person in nur einer Nacht, und bei mir anschließend ca. 1 Woche später Grippe artige Symptome die im abstand von 3-4 Wochen wieder kamen (Malaria ähnlich). Welche sich später als Ross River Fieber entpuppte. Übrigens Sandflöhe kommen durch Mosquitonetze durch ein Insekten Schutzmittel und Lange Kleidung Dürften die einzigsten Waffen sein. Oder ganz natürlich einen Frosch an die Türschwelle setzen.

Symptome einer möglichen Infektion durch Insektenstiche.

 

Erste Hilfe.

  •  Anwendung von Eispackungen zur örtlichen Schmerzlinderung.

  • Bei Sandflöhen und Mosquitos  nicht kratzen ( macht das ganze nur schlimmer) und auf mögliche Symptome achten.

 

Bei allen Stichen oder Bissen gilt Ruhe bewahren. Nicht versuchen das Tier zu fangen da durch bringt ihr euch nur unnötig in Gefahr, und statt ein Opfer sind dann Zwei da und womöglich kein Helfer. Außerdem verliert das Opfer durch so was nur wichtige Zeit.

Wenn möglich bleibt ein Helfer beim Patienten und ein Zweiter holt das Fahrzeug .

Lagert den Patient so wie er es als angenehm empfindet , sollte sich sein Zustand verschlechtern so muss er in die Position gebracht werden  die seinem Zustand entspricht ( Schocklage / Herz- Kreislauf Wiederbelebung / Stabile Seitenlage).

 

Kurse bieten   DRK, ASB Ortsgruppen einfach mal vorbei schauen und einen Kursus besuchen das was du da lernst kann dir auch Privat helfen. Oder frage deinen Arbeitgeber er kann solche Kurse durch die BG abhalten lassen dann kosten sie nix.

 

 

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 Es wurden als Grundlage für diese Seite div. Fachbücher zur Hilfe genommen. Diese Informationen sollen zum Schutz und Erhalt der Tiere dienen.