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Flughunde.

In Australien leben der Rote und der Graukopf-Flughund . Sie erreichen eine Spannweite von etwa 1 Meter . Sie verbringen den Tag damit Kopf über in ihren Schlafbäumen zu hängen und sich von Zeit zu Zeit gegenseitig zu ärgern, was vom wildem Gekreische begleitet wird. Doch so schön sie auch zum Ansehen sind, einen kleinen Fehler haben sie! Leider steigt einem ein sehr scharfer Geruch in die Nase lange bevor man sie erblickt.  Sobald die Sonne untergeht brechen sie auf um Früchte und Nektar zu fressen. Das tun sie in einem Umkreis von bis zu 30 km. Wir konnten im Nitmiluk NP. mit ansehen wie eine nicht enden wollende Zahl von ihnen in die Nacht aufbrach und kreisend über dem Katherine River hinunter zur Wasseroberfläche flog um im Flug zu trinken.

 

Fledermäuse.

In Australien kommt die größte Fledermaus der Welt die Australische Gespenstfledermaus mit einer Spannweite von bis zu einem Meter vor.

Fledermäuse verbringen im Gegensatz zu Flughunden die Stunden des Tages in Höhlen oder holen Bäumen. Sie jagen auch mit Echolot und mit den Augen. Auch sie gehören zu den echten Säugetieren. In der Dunkelheit machen sie sich auf um im Flug Insekten zu fangen. Sie benötigen etwa 1/3 bis zur hälfte ihres Körpergewichtes täglich als Nahrung. Sie helfen also mit die Mosquitos unter Kontrolle zu halten.  Wenn man sich in Höhlen aufhält (z.B. Tunnel Creek) so wird einem die ein oder andere Fledermaus begegnen. Am häufigsten jedoch haben wir sie vor unserem Camper sitzend beobachten können. Die Ghost Bat kommt unter anderem im Litchfield NP. und in den Cutta Cutta Caves vor. Auf ihrem Speiseplan stehen Frösche, Echsen, Vögel, große Insekten, kleine Beuteltiere und andere Fledermäuse. Sie jagt sie indem sie sich auf sie stürzt und mit den kräftigen Zähnen tötet um sie dann an einem Futterplatz zu fressen.

 

Kängurus.

Kängurus gehören zu den Beuteltieren. Diese Gruppe schließt etwa 170 Arten ein, die wiederum in 13 Untergruppen aufgeteilt werden. Die größte Gruppe bilden die Kängurus, von ihnen gibt es etwa 45 verschiedene Arten. Die kleinsten dieser Gruppe sind die Kängururatten mit ca. 25 cm Größe. Und das Größte ist das Rote Riesenkänguru mit etwa 2 m. Eine Besonderheit ist das die Männchen bei den Riesen Kängurus sein Lebenlang wächst. Eine weitere Gruppe bilden die Wallabies mit einer Größe von ca. 45 cm bis zu 120 cm. Sie alle fressen pflanzliche Kost. Ihre Lebensräume reichen vom Grasland über den Busch bis hin zu steilen Felswänden, ja sogar auf Bäumen kann man sie antreffen.

Tammar-Wallaby:
Das Tammar ist das kleinste Wallaby, das zu der Familie der großen Kängurus (Macropodidae) zählt.
Die Heimat des Tammar - Wallabys ist Südwest- und Südaustralien. Dort lebt es hauptsächlich im Busch und in der Halbwüste.
Die Körpergröße sowie das Gewicht variieren je nach Geschlecht. Während die Männchen ca. 9 Kilogramm wiegen und bis zu 68 Zentimeter groß werden, erreichen die Weibchen ein Gewicht von nur 7 Kilogramm und eine Größe zwischen 33 und 44 Zentimetern.
Tammars ernähren sich von Gras, Laub, Rinden oder Kräutern. Das Besondere an ihnen ist, dass sie als einzige Beuteltiere auch Meerwasser trinken können, wenn kein Süßwasser vorhanden ist.
Tammar - Wallabys steuern ihre Herdenzahl selbst. Wenn die Kolonie groß genug ist und die Jungen schon nahezu unabhängig sind, entlässt das Muttertier sie aus dem Beutel und verlässt sie.

 

 

Platypus & Echidna:

Das Platypus ist das wohl kurioseste Tier das der Australische Kontinent zu bieten hat. Ein Schnabel wie eine Ente, der Körper wie ein Bieber, legt es Eier wie ein Vogel, und Säugt seine Jungen nachdem Schlüpfen. Sein Verbreitungsgebiet ist entlang der Australischen Ost Küste. Hier bewohnt es Saubere und Ruhige Flussabschnitte. Auf Störungen reagiert das Platypus mit Rückzug. Seine Wohnhöhle gräbt es in die Uferböschung wobei der Eingang oberhalb der Wasseroberfläche liegt. wenn das Schnabeltier Taucht tut es das mit geschlossen Augen. Seine Nahrung spürt es mit seinem hoch Sensiblen Schnabel auf. Mit ist es in der Lage die Elektrischenfelder wahr zunehmen die seine Beute aussendet. Das Männliche Schnabeltier besitzt an seinen Hinterbeinen einen giftigen Sporn den es zur Verteidigung einsetzt. das Gift verursacht bei Menschen starke Schmerzen und kann Tiere in der Größe von Hunden sogar töten. Die größte Bedrohung für das Platypus stellt die Zerstörung seines Lebensraums dar. Ebenfalls ist die Bedrohung durch Eingeschleuste Arten wie Fuchs und Ratte nicht unbeträchtlich. Der Echidna ist das Landlebende Ponton zum Platypus der Ameisenigel ernährt sich von Ameisen und Termiten.

 

 

Kasuar:

Der Helmkasuar gehört zwar nicht zu den beiden Gruppen, Doch nimmt auch er eine besondere Stellung ein. Neben dem Emu gehört auch er zur Gruppe der Staußenvögel.  Er lebt zurückgezogen in den Nördlichen Regenwäldern Queenslands und Neuguineas . Dort ist sein Lebensraum entlang von dicht bewaldeten Fluss und Bachläufen durch Rodung gefährdet. In der letzten Zeit wurden durch wieder Aufforstung dem Kasuar neue Lebensräume geschaffen. Wie bei allen Straußenvögeln über nimmt das Männchen dir Aufzucht der Jungen. Die Dreizehigen Füße sind mit einer dolchförmigen, bis zu zwölf Zentimeter langen Kralle ausgestattet, die der Verteidigung dient. Der Tritt eines in die Enge getriebenen Kasuars kann für Menschen lebensgefährlich sein.
Solle man zu denen gehören die das Glück haben einen dieser seltenen Vögel zu erblicken, so stelle man sich hinter einem Baum und läst ihn seiner Wege ziehen. Durch den Verzehr von Früchten die bei der Verdauung einer art Fermentierung unterzogen und so keimfähig werden, trägt er zur Aufforstung seines Lebensraums bei.

 

Beutelteufel:
Der Beutelteufel gehört zur Familie der Beutelmarder. Seine Bewegungen ähneln aber nicht denen der europäischen Marder, sondern eher denen der schleichenden afrikanischen Ginsterkatzen.
Beutelmarder ruhen sich tagsüber in ihren Verstecken aus und gehen erst nachts auf die Jagd. Der wesentlich kleinere Tüpfelbeutelmarder ernährt sich von kleinen Mäusen und Insekten, hauptsächlich aber von Aas.
Der Beutelteufel bewohnte einst ganz Südostaustralien, ist aber heute nur noch in Tasmanien anzutreffen.
70 Zentimeter Körpermaß und eine Schwanzlänge von 30 Zentimetern verschaffen ihm ein stattliches Aussehen. Die Gestalt des "Teufels" ist sehr kompakt. Die Beine sind kurz, stämmig und leicht gekrümmt.
Sein Fell ist kurz, kohlrabenschwarz gefärbt und nur an der Kehle mit einem weißen Fleck versehen.
Sieht man von den Kletterausflügen der Jungtiere einmal ab, sind Beutelteufel, ähnlich wie Tüpfelmarder, keine guten Kletterer. Den Tag verbringen sie schlafend in selbst gegrabenen Erdbauten oder - sehr zum Ärger von Hausbesitzern - auch schon mal unter der hölzernen Veranda.
Wie bei den Kängurus wachsen die zumeist nur zwei bis drei Jungtiere in dem Brutbeutel der Weibchen heran.
Bei der Jagd nach kleinen Säugetieren sind die Tiere ausgesprochene Einzelgänger. Verendete Schafe oder andere große Kadaver sind nicht selten "Versammlungspunkte" für mehrere Beutelteufel. Bei solchen "Festessen" kommt es oft zu lautstarken Auseinandersetzungen. Durch Sprünge und ohrenbetäubenden Lärm macht ein Beutelteufel dem anderen seine Besitzansprüche auf den ersten Bissen deutlich.
Seinen Namen verdankt er seiner Wildheit, dem schwarzen Fell und den roten Ohren, die er immer dann bekommt, wenn er sich aufregt.

 

Tüpfelbeutelmarder / Eastern Quoll:
Der Tüpfelbeutelmarder gehört in die Familie der Beuteltiere und in die Unterfamilie der Beutelmarder.
Tüpfelbeutelmarder leben vor allem in Tasmanien. Vereinzelt kommen sie auch in der Nähe größerer Städte Südostaustraliens vor.
Ein Tüpfelbeutelmarder erreicht eine Länge von 40 bis 45 cm und wiegt ca. ein Kilogramm. In seinem Aussehen erinnert er stark an ein Wiesel oder einen Marder. Sein grau-braunes Fell ist mit weißen Tüpfeln übersät, der lange Schwanz ist haarig ohne Tüpfel.
Der Tüpfelbeutelmarder ist nachtaktiv und macht Jagd auf Insekten, Eidechsen, Fische, kleine Vögel und Kleinsäuger. Tagsüber schläft er in hohlen Baumstämmen oder zwischen Steinen.
Tüpfelbeutelmarderweibchen können bis zu 24 Junge gebären, da sie aber nur sechs Zitzen haben, sterben einige der Jungen. Der Beutel ist nur während der Tragzeit voll ausgebildet, sonst verflacht er wieder.



Beutelwolf - Tasmanische Tiger:
Der Beutelwolf bildete innerhalb der Ordnung der Beuteltiere eine eigene Familie, die Thyclacinidae. Er bewohnte weite Teile von Australien, Tasmanien und Papua-Neuguinea. Trotz seines hundeähnlichen Aussehens war er kein Verwandter des Wolfs, sondern stand evolutionsgeschichtlich den Wombats am nächsten.
Mit 60 cm Schulterhöhe und bis zu 1,70 m Gesamtlänge gilt der Beutelwolf als das größte räuberische Beuteltier aller Zeiten. Er hatte einen spitzen Kopf und konnte sein Maul bis zu 120 Grad aufreißen. Wegen seiner charakteristischen Rückenstreifen nannte man ihn auch "Tasmanischer Tiger".
Der Beutelwolf war ein nachtaktiver Einzelgänger. Er ernährte sich wahrscheinlich von allen Lebewesen, die seinen Lebensraum bevölkerten - von Reptilien bis zuänguruhs
Die Hinterläufe des Tasmanischen Tigers waren stark angewinkelt und endeten in sehr kurzen Pfoten. Man geht deshalb davon aus, dass er nicht im Sprint, sondern eher im gemächlichen Trab jagte. Wahrscheinlich konnte er auch – ähnlich wie Känguruhs – sehr weit springen.
Ein Wurf bestand aus 2 bis 4 Jungtieren. Sie wurden im Beutel der Mutter aufgezogen und gesäugt. Wie lange die Jungen schutzbedürftig waren, ist nicht überliefert.
Der Beutelwolf verschwand vor etwa 2.000 Jahren vom australischen Festland. Er wurde vom eingeschleppten Dingo verdrängt, der als erster sozialer Jäger den Kontinent im Sturm eroberte. Von da an fand man ihn nur noch auf Tasmanien.
Mitte des 19. Jahrhunderts startete die Tasmanische Regierung eine Kampagne zur Ausrottung des Beutelwolfs, der damals den Ruf eines unbarmherzigen Viehräubers innehatte. Es wurden hohe Kopfprämien für jedes getötete Exemplar gezahlt und die Population systematisch vernichtet.
Am 07. September 1936 verstarb Benjamin, der letzte in Gefangenschaft lebende Beutelwolf, im Zoo von Hobart. Auch wenn seitdem viele Einheimische behauptet haben, einen Beuteltiger in den Wäldern gesehen zu haben, gilt die Art seit 1982 offiziell als ausgestorben.



Wombat:
Wombats gehören in die Familie der Plumpbeutler und leben nur in Australien. Sie sind wie die Kängurus und Koalabären typische Bewohner des fünften Kontinents.
Man unterscheidet zwei Gattungen mit je einer Art: den Nacktnasenwombat (Vombatus ursinus) und den Haarnasenwombat (Lasiorhinus latifrons).
Wombats erreichen eine Körperlänge von einem Meter und eine Gewicht bis zu 40 Kilogramm.
Bei den Wombats öffnet sich der Beutel nicht wie bei den Kängurus am Bauch nach oben, sondern nach hinten, denn sonst würden sich die Wombats beim Graben von Erdgängen Dreck hineinschaufeln.
Wombats sind Einzelgänger und finden sich nur in der Paarungszeit zusammen. Allerdings können die Gänge verschiedener Wombathöhlen ineinander übergehen.
Zu ihren Nahrungsquellen gehören Wurzeln und Pflanzen.
Die Weibchen bekommen alle zwei Jahre ein Junges. Bei ihrer Geburt sind Wombats nackt und pink. Ein Neugeborenes hat eine Größe von zwei Millimeter und wiegt gerade mal zwei Gramm. Direkt nach der Geburt krabbelt das Junge ohne Hilfe der Mutter in den Beutel um an der Zitze Milch zu saugen. Erst nach einigen Wochen bekommen die Kleinen ein dichtes Haarkleid. Anderthalb Jahre bleibt das Wombat- Junge bei der Mutter bevor es sich auf eigene Wege macht
 

 

      

© by hoernchen

 

 

   Es wurden als Grundlage für diese Seite div. Fachbücher zur Hilfe genommen. Diese Informationen sollen zum Schutz und Erhalt der Tiere dienen.